Smaller Default Larger

Indonesisches Filmfest im Babylon Berlin

»Watch! Indonesia« – eine indonesische Filmreihe in Berlin

 

Filmstills und screen-shots aus 9 Filmen der Filmreihe »Watch! Indonesia«; Zusammenstellung Bilderseite: InMaOn / JH, Quelle: Watch Indonesia e.V. 

  

(InMaOn) Bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr präsentiert sich das Babloyn Kino in Berlin-Mitte als Austragungsort für ein indonesisches Filmfest. Unter dem Titel »Watch! Indonesia« zeigt der gleichnamige Verein Watch Indonesia! e.V. gesellschaftsplitische Produktionen der letzten Jahre, wobei auch aktuelle Werke darunter sind wie z.B. Lima [Fünf] von Lola Amaria. Insgesamt wird es 15 Independent-Filme geben und 29 Vorführungen – Lang- und Kurzfilme, Spielfilme und Dokumentationen –, in der Zeit vom 26.11. bis 02.12.2018.

 

Jahrelang hat es nie mehr als drei, vier indonesische Filme pro Jahr in Berlin zu sehen gegeben, zumeist während der Berlinale und gelegentlich auf Einzelveranstaltungen präsentiert, und jetzt – Movies satt! Cineasten und Anhänger der indonesischen Filmkultur können sich freuen und hoffen, dass damit eine lange Durststrecke dauerhaft zu Ende geht.

 

Mehr zu den Filmen und Terminen weiter unten im Text. Weitere Infos zum Kino und Kartenvorbestellungen unter Indonesien-Filme-im-Babylon.

 

Die Ausrichtung der Filmreihe kann durch Unterstützung von Engagement Global im Auftrag des BMZ, dem Katholischen Fonds, der Landesstelle für Entwicklungszusammenarbeit des Landes Berlin und dem Kino Babylon durchgeführt werden.

 

Bei Anfragen für Interviews mit Lola Amaria, Shalahuddin Siregar, Ascan Breuer, Antje Mißbach oder den Veranstalter*innen können sich Medienvertreter per mail an die Veranstalter unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! wenden.

 


Filmposter indonesische Filmreihe »Watch! Indonesia«; Quelle Watch Indonesia e.V.

 

 

Watch! Indonesia – indonesische Filmreihe vom 26.11. bis 02.12.018 im Babylon Mitte in Berlin

 

 –15 Filme – Lang-und Kurzfilme – Spielfilme und Dokumentationen –

 

Lima [Five] Indonesien 2018, R: Lola Amaria, Shalahuddin Siregar, Tika Pramesti, Harvan Agustriansyah und Adriyanto Dewo mit Prisia Nasution, Yoga Pratama, Baskara Mahendra, 110 Min, OmU

 

Synopsis: Die Geschwister Fara, Aryo und Adi trauern. Maryam, ihre Mutter, ist gestorben. Auch die Haushaltsassistentin Ijah nimmt Anteil an ihrer Trauer. Als Maryam beerdigt wird, löst dies einen Streit innerhalb der Familie aus. Maryam war moslemischen Glaubens, während von ihren Kindern nur Fara eine Muslima ist. Dieses Problem kann aber friedlich gelöst werden. Danach setzt sich das Problem im Alltag der einzelnen Kinder fort. Adi, mehrfach Opfer von Mobbing, ist Zeuge einer menschenunwürdigen Handlung. Er versucht zu helfen, auch wenn er dafür seinen Mobber konfrontieren muss. Fara muss als Schwimmlehrerin die Athleten auswählen, die für nationale Trainingslager qualifiziert sind. Sie steht für Gleichberechtigung und gegen Diskriminierung, wodurch sich ihr Chef provoziert fühlt. Aryo hat derweil die Aufgabe, das Erbe gerecht verteilen. Ijah, die Haushälterin, soll nach Hause zurückkehren, um ihre Familie zu schützen und um Gerechtigkeit zu fordern.

Lima spiegelt die aktuelle Entwicklung in der indonesischen Gesellschaft wider, wo die Werte Toleranz und Humanismus im Alltag vom zunehmenden religiösen Fundamentalismus mehr und mehr verdrängt werden.

 


Mata Tertutup [The Blindfold] Indonesien 2011, R: Garin Nugroho mit Jajang C. Noer, M. Dinu Imansyah, Eka Nusa Pertiwi, 101 Min, OmeU

 

Synopsis: Die verschiedenen Aspekte der Religiosität und unterschiedliche Lebenswege, die zu Fundamentalismus führen, zeigt dieser Film. Da ist Rima, eine junge Frau, die sich auf der Identitätssuche befindet. Durch ihre religiöse Aktivität hat sie sich einer fundamentalistischen Organisation angeschlossen. Jabir, ein junger Mann, hat sich wegen Familienproblemen und wirtschaftlicher Benachteiligung entschieden, ein Selbstmordattentäter zu werden. Oder Asimah, eine Mutter, gerät in eine psychische Krise, als sie erfährt, dass ihre Tochter Aini von Fundamentalisten entführt wurde.

 


Paradise Later Österreich/ Deutschland/Indonesien 2010, R: Ascan Breuer, 13 Min, Englisch

 

Synopsis: In seinem kurzen Essayfilm Film Paradise Later, der bereits im Wettbewerb der Berlinale 2010 Premiere feierte, beschäftigt sich Ascan Breuer mit den Nebenwirkungen der schnellen Entwicklung in der Megacity Jakarta: In den Rand- und Zwischenzonen der sich molochartig ausdehnenden Metropole zeigt der Film die Menschen, die in größter Armut von den Abfällen der expandierenden Konsumgesellschaft leben. Paradise Later ist der erste Teil der Trilogi Jawa, die aus drei Dokumentarfilmen des Filmemachers und Anthropologen Ascan Breuer besteht. Trilogi Jawa wurde zwischen 2006 und 2014 im Dokumentarischen Labor (Wien) in enger Kooperation mit dem Kameramann Victor Jaschke produziert. Die Filme setzen auf jeweils sehr unterschiedliche Art und Weise die Gesellschaft und Kultur Indonesiens in Szene. Sie sind seit 2010 nacheinander erschienen und wurden seither international gezeigt, u.a. auf der Berlinale, beim Festival de Cannes und im MoMA, New York. Vollständig wurde die Filmtrilogie erstmals im Oktober 2014 vom Goethe Institut in Jakarta vorgestellt.

 


Jakarta Disorder Österreich 2013, R: Ascan Breuer und Victor Jaschke, 87 Min, OmU

 

Synopsis: Es ist Wahlkampf: In der jungen Demokratie Indonesien wird der Präsident gewählt. Oma Dela und Wardah wollen sich aber mit bloßen Wahlen nicht begnügen. Statt sich wie üblich von den elitären Bewerbern mit Almosen abspeisen zu lassen, wollen sie lieber echte Zugeständnisse an das Wahlvolk sehen: Ihr Forderungskatalog an die Kandidaten umfasst fünf Punkte, die ebenso einfach wie grundsätzlich sind: Arbeit, Wohnen und Bildung für alle, soziale Krankenversicherung sowie formale Anerkennung der informellen Wirtschaft. Für Oma Dela und Wardah beginnt damit ein Kampf von Haustür zu Haustür. Mit voller Energie stürzen sie sich in dieses rasante Abenteuer mit ungewissem Ausgang: Kann die Macht der Vielen tatsächlich die Macht einer kleinen Elite brechen oder bleibt »echte Demokratie« ein Ideal? Jakarta Disorder steht im Mittelpunkt der Trilogi Jawa.

 


Asimetris [Asymmetrisch] Indonesien 2018, R: Dandhy Dwi Laksono, 68 Min, OmU

 

Synopsis: Der indonesische Journalist und Filmemacher Dandhy Dwi Laksono reist durch Indonesien und dokumentiert die verheerenden Auswirkungen der Palmölproduktion: illegale Rodungen von Wäldern und Torfmooren, Landkonflikte, miserable Arbeitsbedingungen aus den Ölpalmplantagen und Korruption. Seine Recherchen ergeben, dass in erster Linie die große Firmen vom Palmöl-Boom profitieren, aber auch die EU-Politik ist mitverantwortlich für die Ausbreitung der Plantagen. Doch der Film macht auch Hoffnung: in Papua, Kalimantan und in Jambi auf Sumatra leisten die Menschen immer stärkeren Widerstand und versuchen der Ausbreitung der Ölpalmmonokulturen entgegenzuwirken.

 


Kala Benoa, Indonesien 2015, R: Dandhy Dwi Laksono, 50 Min, OmU

 

Synopsis: Kala Benoa erzählt vom Widerstand lokaler Einwohner*innen der Urlaubsinsel Bali, Indonesien, gegen ein Landgewinnungsprojekt. Balinesen äußern ihre Meinung gegen das Anlegen einer künstlichen Insel im Tanjung Benoa südlich der Insel. Eine der engagierten Gruppen ist ForBALI, wo Studenten, Künstler*innen und Musiker*innen, Adat-Gemeinden und Umweltaktivist*innen sich zusammenschließen und Protestaktionen organisieren. Sie warnen vor Gefahren, die bei Durchsetzung des Projektes eintreten könnten, wie Wasserkrisen, Überschwemmungen und Zerstörung der Lebensgrundlage lokaler Einwohner*innen, insbesondere von Fischern.

 


Istirahatlah Kata-Kata [Solo, Solitude] Indonesien 2016, R: Yosep Anggi Noen mit Gunawan Maryanto, Marissa Anita, Eduward Manalu, 97 Min, OmeU

 

Synopsis: Im Juli 1996 brachen Unruhen in Jakarta aus. Wiji Thukul, ein bekannter kritischer und politischer Dichter, und einige andere Aktivisten werden zu Verdächtigen erklärt und von der Polizei gesucht. Thukul hat keine andere Wahl, als seine Stadt Solo in Zentraljava zu verlassen, um ins 3000 Kilometer entfernte Borneo zu flüchten. Auf seiner Flucht wird er von Aktivisten unterstützt, beschützt und ernährt, die ihn von Haus zu Haus, von Dorf zu Dorf vom Zentrum der Repression wegbringen. Gedichte, Kurzgeschichten und wechselnde Identitäten helfen ihm langsam, einen gewissen Frieden zu finden. Aber in seinem Verstand und Herzen bleiben seine Frau Sipon und ihre zwei Kinder, die er in Solo zurückgelassen hat. Dort versucht seine Familie unter ständiger Überwachung und dem Druck der Polizei, ihr tägliches Leben fortzuführen. Eines Tages kann Wiji es nicht mehr aushalten. Er möchte nach Hause gehen. »Vergiss die Gefahr und den Geldmangel. Was ist das Leben, wenn du nicht mit denen sein kannst, die du liebst?«

 


Riding My Tiger Österreich/Indonesien 2014, R: Ascan Breuer, 40 Min, OmU

 

Synopsis: Eine autobiografische Erforschung der indonesisch-chinesischen Familiengeschichte des Filmemachers, die mit der Kolonialgeschichte und den politischen Gräueltaten der jüngeren Vergangenheit Indonesiens verknüpft wird. Der Tigergeist, der im Haus seines Großvaters auf Java leben soll und der die sehnsuchtsvolle Suche des Regisseurs auslöste, verwandelt

sich im Laufe des Films in die (mythische) Stimme der Vergangenheit und wirft mithilfe des javanischen Schattentheaters ‚Wayang‘ einen Blick auf die Verstrickungen von Gegenwart und Vergangenheit, von westlicher und östlicher Welt. Riding My Tiger ist der dritte Teil der Trilogi Jawa.

 


Respite Indonesien 2018, R: Adrianus Oetjoe, 29 Min, OmeU

 

Synopsis:In der Stadt Makassar in Südsulawesi leben ca. zweitausend Flüchtlinge unter der Obhut der UNO-Flüchtlingshilfe, die endlos auf eine Umsiedlung warten. Sie können weder studieren noch arbeiten. Wenn Monate zu Jahren werden und Langeweile den Höhepunkt erreicht, müssen sie ihren größten Feind bekämpfen: die Hoffnungslosigkeit. Der Dokumentarfilm folgt zwei jungen Afghanen: Mostafa, der Fußball liebende Teenager, und Yama, ein charismatischer Mann, der aussieht, als ob das Leben als Transitflüchtling seine Jugend gestohlen hätte. Die beiden befreunden sich mit Einheimischen, da sie einen Schimmer von einem Leben bekommen, das sein könnte. Aber dieses Leben wird noch unsicherer, wenn die ansässige Regierung weitere Einschränkungen ihrer Bewegungen erzwingen.

 


Performing out of Limbo Indonesien 2018, R: David Lumenta, 30 Min, OmeU

 

Synopsis: Hamza und Alex kamen 2015 in Indonesien an, nachdem sie aus der Region Oromo in Äthiopien geflohen waren. Die beiden leben in Jakarta als Flüchtlinge, während sie auf die Umsiedlung warten. Aber mit 24 und 18 Jahren sind sie auch Jugendliche mit Träumen und Leidenschaften. Legen sie ihr Leben auf Eis oder finden sie einen Weg, es zu leben? Der Dokumentarfilm folgt Hamza und Alex, deren Leidenschaft für Musik sie zu unerwarteten Begegnungen führt. Bald finden sie sich mit lokalen Universitätsstudenten, ihren Dozenten und dem Gitarristen Baron zusammen, der die populäre indonesische Band GIGI mitbegründete, um über Liebe und Leben zu komponieren und aufzutreten. Während sie in der Station Pondok Cina über ein schönes Mädchen singen, jammen und auf EDM rappen, beginnen die Grenzen zwischen Flüchtlingen und Bürgern zu verschwimmen.

 


The Look of Silence Dänemark/Finnland/Indonesien/Norwegen/Großbritannien 2014, R: Joshua Oppenheimer, 103 Min, OmU

 

Synopsis: In The Look of Silence (Gewinner des Grand Jury Prize auf dem Venedig Filmfestival 2014) schildert Joshua Oppenheimer das Schicksal einer Familie von Überlebenden, die herausfindet, dass ihr Sohn während der Massaker des Jahres 1965 ermordet wurde. Adi, der jüngste Bruder des Opfers, begibt sich auf die Suche nach der Identität der Mörder. Er ist fest entschlossen, den Bann des Schweigens und die Spirale der Angst unter den Überlebenden zu durchbrechen. Schließlich konfrontiert Adi die Mörder seines Bruders mit ihren Taten. Bis heute erscheint es unvorstellbar, dass die Verantwortlichen dieser Verbrechen teilweise noch immer bedeutende Positionen in Wirtschaft und Politik einnehmen.

 


Emma [Mother] Indonesien 2016, R: Riri Riza mit Cut Mini Theo, Christoffer Nelwan, Nino Prabowo, 77 Min, OmeU

 

Synopsis: Südlich der indonesischen Insel Sulawesi in einer Zeit des politischen Umbruchs zwischen den 1950-60er Jahren wird das Leben von Athirah erschüttert, als sie erfährt, dass ihr Ehemann, den sie liebt und verehrt, eine zweite Frau heiratet. Zu dieser Zeit und in dem kulturellen Kontext, gab es keine Möglichkeit Polygamie abzulehnen. Trotz Schmerz und Demütigung kämpfte sie dagegen. Ihr ältester Sohn, Ucu, ist durch diese Veränderung verwirrt. Er muss akzeptieren, dass sein Vater jetzt in einem anderen Haus mit seiner zweiten Frau lebt und von ihm erwartet wird, dass er die Rolle als »Mann des Hauses« übernimmt. Die Umstände erschweren sich zusätzlich, als die Beziehung zu seiner Freundin zerbricht, bevor sie eigentlich begonnen hat. Noch verwirrter ist er, als er von der erneuten Schwangerschaft seiner Mutter erfährt.

 

 Filmplakat; Quelle: Miles Films


Sokola Rimba [The Jungle School] Indonesien 2013, R: Riri Riza mit Prisia Nasution, Nyungsang Bungo, Rukman Rosadi, 90 Min, OmeU

 

Synopsis: Einige Gebiete in Indonesien mit noch intakten tropischen Regenwäldern beheimaten indigene Völker. Auf Sumatra arbeitet Butet bei einer Umweltorganisation, die das Waldschutzgebiet beschützt, in dem die ‚Orang Rimba‘ leben. Butet bringt den indigenen Kindern am Oberlauf des Flusses das Lesen, Schreiben und Rechnen bei. Eines Tages als sie an Malaria erkrankt ist, hat Bungo, ein Junge aus einem stromabwärts gelegenen Dorf, ihr geholfen. Seitdem überlegt sich Butet, wie sie auch die Kinder dieses Dorfes unterrichten kann. Allerdings ist nicht jeder damit einverstanden, weder ihre Vorgesetzten, noch die Erwachsenen auf dem Dorf. Die Kinder geben ihr jedoch Kraft, um gegen Dickköpfigkeit und Ignoranz zu kämpfen. Für sie gründet Butet eine Dschungelschule.

 

Ein Artikel von Gudrun Ingratubun mit dem Titel Sokola Rimba – Schule im Urwald finden Sie unter Gudrun-Sokola-Rimba-Indonesienmagazin

 Filmstill aus Sokola Rimba; Quelle: Watch Indonesia / Miles Films


The Act of Killing Dänemark/Norwegen/Großbritannien 2012, R: Joshua Oppenheimer, 159 Min, OmeU

 

Synopsis: Als die Regierung Indonesiens 1965 vom Militär gestürzt wurde, wurden Anwar und seine Freunde von kleinen Gangstern zu Todesschwadronen befördert. Sie halfen der Armee in weniger als einem Jahr mehr als eine Million angebliche Kommunisten, ethnische Chinesen und Intellektuelle zu töten. Heute wird Anwar als Gründungsvater einer rechtsgerichteten paramilitärischen Organisation verehrt, die aus den Todesschwadronen hervorging. ‚The Act of Killing‘ bezieht sich auf Massenmörder, die gewonnen haben, und auf die Art von Gesellschaft, die sie aufgebaut haben. Anders als alternde Nazis oder ruandische Genozidverbrecher wurden Anwar und seine Freunde nicht von der Geschichte gezwungen, zuzugeben, dass sie an Verbrechen gegen die Menschlichkeit beteiligt waren. Der Film ist eine Reise in die Erinnerungen und Vorstellungen der Täter und bietet Einblick in die Gedanken der Massenmörder.

 


Transit Indonesien 2014, R: Andrianus Oetjoe, 16 Min, OmeU

 

Synopsis: Indonesien ist ein Transitland für Menschen, die Australien erreichen möchten, weil sie sich auf der Flucht vor den Konflikten im Nahen Osten, Afghanistan und Myanmar befinden. Für Geflüchtete, wie etwa aus Südasien, sind sie in Hoffnung auf eine bessere wirtschaftliche Zukunft in Australien. Indonesien verfolgt eine sehr rigide Politik gegenüber Geflüchteten. Sie werden im Land festgehalten, bis ein drittes Land bereit ist, sie aufzunehmen. Der Filmemacher konnte einen indonesischen Fischer interviewen, der Menschen nach Australien schmuggelte. Auch konnte er in Jakarta ein Aufnahmelager betreten, indem er vorgab, zum höchsten muslimischen Feiertag, Idul Fitri, Geschenke an die Geflüchteten verteilen zu wollen. Dafür, dass sie ihm den Eintritt gewährten, nahmen sich die Wächter ihren Teil der Geschenke.

 

Weitere Infos auch unter watch-indonesia-filme.

 


– Filmtermine im Babylon –

 

Mo 26.11.

18:00 Five Lim, Indonesien 2018, R: Lola Amaria, Shalahuddin Siregar, Tika Pramesti, Harvan Agustriansyah und Adriyanto Dewo mit Prisia Nasution, Yoga Pratama, Baskara Mahendra, 110 Min, OmU

Anschließend Diskussion mit Filmemacherin Lola Amaria

 

20:05 The Blindfold Mata Tertutup, Indonesien 2011, R: Garin Nugroho mit Jajang C. Noer, M. Dinu Imansyah, Eka Nusa Pertiwi, 101 Min, OmeU

 

22:00 Paradise Later, Österreich/ Deutschland/ Indonesien 2010, R: Ascan Breuer, 13 Min, Englisch (2) Jakarta Disorder Österreich 2013, R: Ascan Breuer und Victor Jaschke, 87 Min, OmU

 

 

Di 27.11.

18:00 (1) Asimetris [Asymmetrisch] Indonesien 2018, R: Dandhy Dwi Laksono, 68 Min, OmU (2) Kala Benoa Indonesien 2015, R: Dandhy Dwi Laksono, 50 Min, OmU

 

20:05 Istirahatlah Kata-Kata [Solo, Solitude] Indonesien 2016, R: Yosep Anggi Noen mit Gunawan Maryanto, Marissa Anita, Eduward Manalu, 97 Min, OmeU

 

22:00 (1) Riding My Tiger Österreich/ Indonesien 2014, R: Ascan Breuer, 40 Min, OmU (2) Respite Indonesien 2018, R: Adrianus Oetjoe, 29 Min, OmeU (3) Performing out of Limbo Indonesien 2018, R: David Lumenta, 30 Min, OmeU

 

Mi 28.11.

18:00 The Look of Silence Dänemark, Finnland, Indonesien, Norwegen, Großbritannien 2014, R: Joshua Oppenheimer, 103 Min, OmU

 

20:00 Emma [Mother] Indonesien 2016, R: Riri Riza mit Cut Mini Theo, Christoffer Nelwan, Nino Prabowo, 77 Min, OmeU

 

21:35 Mata Tertutup [The Blindfold], Indonesien 2011, R: Garin Nugroho mit Jajang C. Noer, M. Dinu Imansyah, Eka Nusa Pertiwi, 101 Min, OmeU

 

Do 29.11.

18:00 Emma [Mother], Indonesien 2016, R: Riri Riza mit Cut Mini Theo, Christoffer Nelwan, Nino Prabowo, 77 Min, OmeU

 

20:00 Sokola Rimba [The Jungle School], Indonesien 2013, R: Riri Riza mit Prisia Nasution, Nyungsang Bungo, Rukman Rosadi, 90 Min, OmeU

 

21:20 The Act of Killing Dänemark/Norwegen/Großbritannien 2012, R: Joshua Oppenheimer, 159 Min, OmeU

 

Fr 30.11.

18:00 Transit Indonesien 2014, R: Andrianus Oetjoe, 16 Min, OmeU (2) Respite Indonesien 2018, R: Adrianus Oetjoe, 29 Min, OmeU (3) Performing out of Limbo Indonesien 2018, R: David Lumenta, 30 Min, OmeU

Anschließend Diskussion mit Referentin Antje Missbach

 

20:00 Lima [Five], Indonesien 2018, R: Lola Amaria, Shalahuddin Siregar, Tika Pramesti, Harvan Agustriansyah und Adriyanto Dewo mit Prisia Nasution, Yoga Pratama, Baskara Mahendra, 110 Min, OmU

 

22:05 Asimetris [Asymmetrisch] Indonesien 2018, R: Dandhy Dwi Laksono, 68 Min, OmU (2) Kala Benoa Indonesien 2015, R: Dandhy Dwi Laksono, 50 Min, OmU

 

Sa 01.12.

18:00 Paradise Later Österreich/ Deutschland/ Indonesien 2010, R: Ascan Breuer, 13 Min, Englisch (2) Jakarta Disorder Österreich 2013, R: Ascan Breuer und Victor Jaschke, 87 Min, OmU

Anschließend Diskussion mit Filmemacher Ascan Breuer

 

20:05 Istirahatlah Kata-Kata [Solo, Solitude] Indonesien 2016, R: Yosep Anggi Noen mit Gunawan Maryanto, Marissa Anita, Eduward Manalu, 97 Min, OmeU

 

22:00 The Act of Killing Dänemark/Norwegen/Großbritannien 2012, R: Joshua Oppenheimer, 159 Min, OmeU

 

So 02.12.

17.30 Sokola Rimba [The Jungle School], Indonesien 2013, R: Riri Riza mit Prisia Nasution, Nyungsang Bungo, Rukman Rosadi, 90 Min, OmeU

 

19.15 Mata Tertutup [The Blindfold], Indonesien 2011, R: Garin Nugroho mit Jajang C. Noer, M. Dinu Imansyah, Eka Nusa Pertiwi, 101 Min, OmeU

 

21.15 The Look of Silence, Dänemark, Finnland, Indonesien, Norwegen, Großbritannien 2014, R: Joshua Oppenheimer, 103 Min, OmU

 

 

 

 

Indonesien Magazin Online

 

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok Ablehnen