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CinemaIndonesia: Emma (Mother) von Riri Riza
Montag, 22. April 2019, 07:30pm

Filmankündigung / Poster; Haus der Indonesischen Kulturen / Phiwedari Distribution

 

Das Haus der Indonesischen Kulturen in Berlin (RBI) präsentiert den dritten Film im Rahmen der Anfang des Jahres gestarteten neuen Reihe »CinemaIndonesia«. Ein Projekt in Zusammenarbeit mit dem Babylon Kino in Berlin-Mitte.

 

Poster; Bildquelle: Haus der Indonesischen Kulturen / Phiwedari Distribution

 

Der Film wird im Rahmen des zweiten Festivals »Indonesia on Screen 2019« gezeigt, das vom 20. bis 28. April im Babylon Berlin-Mitte läuft.

 

Tickets: 9 Euro

Freitickets können, sofern noch vorhanden, überr das Haus der Indonesischen Kulturen nachgefragt werden. Es gibt ein begrenztes Kontingent. Nach dem Prinzip »First Come First Serve« können Sie sich mit einer Email an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! um eine dieser Freikarten bemühen. Die Tickets werden nach dem Eingang der Anmeldungen vergeben, Gruppenbestellungen sind nicht möglich.

 

Ort: Kino Babylon, Rosa-Luxemburg-Straße 30, 10178 Berlin

Emma (Mother), Indonesien 2016, R: Riri Riza, mit Cut Mini und Christoffer Nelwan, 82 Min, OmeU

Der Film zeigt das Portrait einer Familie im Indonesien der 1960er Jahre. Das Leben von Athira gerät aus den Fugen, als eine andere Frau in das Leben ihres Mannes tritt. In einer Zeit und einer Gesellschaft, in der Polygamie weithin akzeptiert ist, bleibt Athira alleine mit den Verletzungen und Erniedrigungen, denen sie sich stellen muss. Gleichzeitig wird ihr ältester Sohn Ucu mit den Höhen und Tiefen des Teenagerdaseins konfrontiert. Während er versucht zu verstehen, was in seiner Famiie vor sich geht, verliebt er sich in Ida. Seine Versuche, sich Ida zu nähern, sind zunächst nicht von Erfolg gekrönt. Ucus Frustration wird noch größer, als er merkt, dass seine Mutter wieder schwanger ist. Der Film Emma (Mother), der in Süd-Sulawesi spielt, wurde inspiriert von der Biographie der Mutter Jusuf Kallas, des derzeitigen Vizepräsidenten Indonesiens.

Der Regisseur Riri Riza wurde 1970 geboren. Er erhielt seine Ausbildung als Drehbuchschreiber auf der Royal Holloway University in London. Riri Riza gewann mit seinen Filmen zahllose nationale und internationale Preise, darunter für Eliana, Eliana 2002 den Young Cinema Award und den Kritikerpreis des Internationalen Verbandes der Filmkritiker (Fipresci) auf dem 13. International Singapore Film Festival sowie den Special Jury Prize auf dem Vancouver International Film Festival. Sein Film The Rainbow Troops (2008), der 2009 auf der Berlinale lief, ist bis heute in Indonesien der meistbesuchte Kinofilm aller Zeiten. Mit seinem Film Sokola Rimba (The Jungle School) den wir am 9. Mai zeigen werden, gewann er 2014 den Publikumspreis auf dem Asia International Film Festival in Fukuoka, Japan.

Über den Film Emma (Mother) sagt Riri Riza selbst: »Mich faszinierte die Komplexität, mit der die Geschichte die Gefühle einer Mutter - Respekt gegenüber dem Leben und der Liebe - reflektiert. Sie zeigt aber auch den Überlebenswillen der Mutter in einer Welt, die sich gegen sie als Frau stellt. (...) Emma (Mother) ist eine Homage an starke Frauen, die an die Einheit der Familie glauben«.

 

 

 

Indonesien Magazin Online

 

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