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CinemaIndonesia: What they don't talk about when they talk about love
Dienstag, 18. Juni 2019, 07:30pm

 

Filmstill aus What they don't talk about when they talk about love [Yang Tidak Dibicarakan Ketika Membicarakan Cinta]; Quelle zur Verfügung gestellt vom Rumah Budaya Indonesia Berlin

 

Am 18. Juni gibt es einen neuen Film in der vom Haus der Indonesischen Kulturen initiierten Reihe »CinemaIndonesia«, durchgeführt in Kooperation mit dem Kino Babylon Berlin. Gezeigt wird der Film What they don't talk about when they talk about love von Mouly Surya.

 

Der Eintritt ist frei. Tickets an der Abendkasse oder unter Babylon-Cinema-Indonesia

 

What they don't talk about when they talk about love [Yang Tidak Dibicarakan Ketika Membicarakan Cinta]

 

Indonesien 2013, Regie: Mouly Surya, mit Karina Salim, Ayushita Nugraha, Nicholas Saputra, Anggun Priambodo und Lupita Jennifer, 104 min, Originalfassung. mit engl. Untertiteln (OmeU)

 

Trailer-What the don't talk about when they talk about love

 

Synopsis

Die Schülerinnen und Schüler einer Oberschule für Sehbehinderte in Jakarta führen das gleiche Leben wie alle anderen Teenager auch. Sie nehmen am Unterricht teil, verbringen ihre Freizeit gemeinsam und sie verlieben sich. Da ist zum Beispiel die schöne Fitri. Sie braucht sich über männliche Aufmerksamkeit nicht zu beklagen und stürzt sich in eine leidenschaftliche Affäre mit dem hörbehinderten Arzt Edo, der in Wirklichkeit ein verkleideter Punk-Rocker ist. Die aus privilegierten Verhältnissen stammende Diana hingegen wartet ungeduldig darauf, dass sie endlich eine Frau wird und leidet unter ihrer Mutter, die ständig die perfekte Tochter in ihr sehen möchte. Die von Geburt an blinde Maya träumt davon, Schauspielerin zu werden. Trotz ihrer physischen Behinderungen finden die Protagonisten des Films Mittel und Wege zu kommunizieren und Beziehungen miteinander und mit der Außenwelt einzugehen.

 

Der Film hatte seine Premiere 2013 auf dem Sundance Film Festival als Wettbewerbsfilm in der Kathegorie World Cinema Dramatic. Bevor er in indonesische Kinos kam, lief er auf Filmfestivals in Rotterdam, Göteborg und Hongkong und wurde vom Publikum begeistert aufgenommen. Die Regisseurin erhielt mit dem Film 2014 eine Auszeichnung als beste junge Direktorin in Las Palmas de Gran Canaria. Auf den Indonesian Academy Awards 2014 wurde er als bester Film ausgezeichnet, ebenso wie das Drehbuch und die Regie. Auf dem Filmfestival in Rotterdam erhielt er 2013 die Auszeichnung als bester asiatischer Film.

 

 

Die aus Jakarta stammende Regisseurin Mouly Surya hat an der Swinburne University in Melbourne Medienkunst und Literatur studiert und an der Bond University in Queensland im Bereich Film und Fernsehen ihren Master absolviert. Sie wird als eine der vielversprechendsten Regisseurinnen Indonesiens gefeiert. Bereits mit ihrem Debutfilm Fiksi (Fiction) heimste sie zahlreiche nationale und internationale Preise ein.

 

Mit ihrem »indonesischen Western« Marlina – Die Mörderin in vier Akten erregte sie zuletzt Aufsehen bei den Internationalen Filmfestspielen in Cannes 2017. Im Regiewettbewerb Quinzaine des Réalisateurs wurde der Film mit stürmischem Applaus und euphorischen Besprechungen gefeiert. Im Januar 2018 hatte der Film seine Deutschlandpremiere und lief in dem Jahr über längere Zeit in zahlreichen deutschen Off-Kinos.

 

Lesen Sie ein Interview mit Mouly Surya über ihr auf Sumba spielendes Western-Rachedrama, veröffentlicht auf Indonesien Magazin Online.

 

 

Veranstaltungsort für alle Filme: BABYLON, Rosa-Luxemburg-Str. 30, 10178 Berlin (U-Bahn: Rosa-Luxemburg-Platz / S-Bahn: Alexanderplatz)

Babylon Kino Berlin-Mitte; Bildquelle: Jörg Huhmann

Indonesien Magazin Online

 

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